16/10/2026
Im Präsenzkurs stehe ich so, dass ich zugleich deine Hände und das Gesicht deines Klienten sehen kann. Von vorne wirkt alles ruhig und professionell, aus meinem Blickwinkel zeigt sich eine ganz andere Wahrheit.
Viele kommen nach einem Wochenendkurs, voller Begeisterung und dem Gefühl, jetzt bereit für echte Menschen zu sein. Und trotzdem sind sie innerlich unsicher.
Zudem kommt, dass die Menschen auf der Liege sich oft nicht sagen trauen, dass sie sich überfahren, unruhig oder sogar getriggert fühlen. Sie lächeln höflich, bedanken sich und beschließen innerlich, dass Klangschalen eben nichts für sie sind.
Dabei lag es nicht an der Schale, sondern daran, dass dir niemand gezeigt hat, wie Halt im Raum wirklich entsteht.
Und ja, ich sehe es in meinen Ausbildungen, nach zwei Tagen denken viele, sie hätten Klang schon verstanden. Sobald wir weitermachen, merken sie, wie viel Wissen und Verantwortung noch dazu gehört, bis sich eine Anwendung wirklich sicher anfühlt.
Wirkliche Sicherheit entsteht, wenn du Technik, Wissen und dein eigenes Nervensystem zusammenbringst, statt nur Abläufe auswendig zu spielen. Dann spüren Menschen auf der Liege nicht nur schöne Töne, sie fühlen sich von dir gesehen, gehalten und kommen wieder.
Folg mir, wenn du Klangschalen so einsetzen möchtest, dass sie dir Sicherheit geben und deinen Klientinnen wirklich gut tun.