Gut leben mit Fibromyalgie

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Gut leben mit Fibromyalgie Fibromyalgie ist ein Vollzeitjob ohne Aussicht auf Feierabend oder Rente.

Seid unbequem!Mit zunehmendem Alter und vor allem mit chronischenErkrankungen werden wir oft bequemer. Oder wir machen e...
29/10/2026

Seid unbequem!
Mit zunehmendem Alter und vor allem mit chronischenErkrankungen werden wir oft bequemer. Oder wir machen es uns bequem, weil der Alltag ohnehin schon anstrengend genug ist.
Verständlich. Aber auf Dauer tun wir uns damit nicht unbedingt einen Gefallen. Was wir nicht mehr bewegen, wird irgendwann zur Herausforderung. Und plötzlich ist das SockenAnziehen ein kleines SportEvent.
Deshalb mein Aufruf: Macht es euch nicht immer so bequem!
Ein paar Ideen für den Alltag:
Dreht euch beim Rückwärtsfahren im Auto auch mal um, statt euch ausschließlich auf die Rückfahrkamera zu verlassen. Beim Fahrradfahren gilt: Umschauen üben! Natürlich nur, wenn es sicher ist.
Zieht euch Socken und Schuhe im Stehen an. Am Anfang vielleicht mit Festhalten, wenn nötig. Gleichgewicht ist schließlich keine Selbstverständlichkeit.
Versucht beim Waschen den Rücken selbst zu erreichen. Der Waschlappen darf ruhig etwas zu tun bekommen. Eine RückenKratzverlängerung ist praktisch, aber nicht jede Bewegung muss delegiert werden.
Legt nicht alles auf die Treppe, um es später gesammelt auf einmal hoch- oder runterzutragen. Lieber öfter gehen, statt den inneren LogistikManager gewinnen zu lassen.
Nutzt jede Gelegenheit, euch zu bewegen: bücken, strecken, drehen, aufstehen, ein paar Schritte gehen. Was im Alltag möglich und sicher ist, zählt!
Und natürlich: Mit Fibromyalgie und anderen chronischenErkrankungen müssen wir unsere Kräfte einteilen. Es geht nicht darum, Schmerzen zu ignorieren oder sich zu überfordern. Anpassung ist wichtig. Aber Schonung ist nicht immer die beste Lösung.
Mein Motto: Macht es euch nicht unnötig schwer. Aber macht es euch auch nicht unnötig leicht!
Denn manchmal ist ein bisschen Unbequemlichkeit genau das, was uns beweglich hält.
Also: Seid unbequem! Euer Körper wird es euch hoffentlich danken.

„Wenn ich gehe, dann geht’s mir gut.“Nicht immer. Und schon gar nicht immer sofort. Aber über die vielen Jahre, in denen...
23/10/2026

„Wenn ich gehe, dann geht’s mir gut.“
Nicht immer. Und schon gar nicht immer sofort. Aber über die vielen Jahre, in denen ich täglich meine mindestens 10.000 Schritte gehe, habe ich gemerkt, wie gut mir die Bewegung tut. Ich glaube, dass es mir dadurch im Vergleich zu manch anderen chronisch Kranken noch recht gut geht.
So gut, dass mir manchmal sogar meine Erkrankung abgesprochen wird: „Wenn du so viel laufen kannst, kann es ja nicht so schlimm sein.“
Doch! Ich habe Fibromyalgie. Und ich weiß ziemlich genau, was sie mich kostet. Nur sieht man mir das nicht immer an.
Ich laufe nicht, weil ich gesund bin. Ich laufe, weil ich möglichst viel von meinem Leben haben möchte. Weil Bewegung mir hilft, mit meiner Erkrankung umzugehen. Und weil ich nicht alles der Fibromyalgie überlassen will.
Was man nicht sieht, ist deshalb nicht weniger da. Und was jemand trotz seiner Erkrankung schafft, sagt wenig darüber aus, was es ihn kostet.
Also bitte: Nicht von meiner Leistung auf meine Gesundheit schließen. Ich weiß selbst am besten, was mir guttut. Und ich weiß auch, dass es nicht jeden Tag gleich geht.

Gut leben mit Fibromyalgie – Mutmach-Vortrag VHS Mayen 28.10.2026; 18.00 Leitung: Cornelia BlossFibromyalgie raubt Kraft...
22/10/2026

Gut leben mit Fibromyalgie – Mutmach-Vortrag
VHS Mayen
28.10.2026; 18.00
Leitung: Cornelia Bloss
Fibromyalgie raubt Kraft.
Sie fordert täglich heraus.
Und sie wird noch immer viel zu oft missverstanden.
Doch: Lebensqualität ist möglich.
Dieser interaktive Vortrag verbindet fundiertes Wissen mit echter Erfahrung. Verständlich erklärt, praxisnah und stärkend. Sie erfahren, was hinter dem Fibromyalgie-Syndrom steckt, welche Strategien im Alltag wirklich helfen und wie ein versöhnlicher Umgang mit der Erkrankung gelingen kann.
Ein Abend voller Klarheit, Austausch und neuer Perspektiven.
Für Betroffene, Angehörige und alle, die mehr verstehen möchten.
Seien Sie dabei – informieren Sie sich, stellen Sie Fragen, tanken Sie Mut.
Anmeldung: mail [email protected]
Tel 02651 88 1002

Wenn ich gehe, dann geht’s mir gut. Und wenn Gehen nicht geht?Dann suchen wir uns einen anderen Weg, in Bewegung zu blei...
14/10/2026

Wenn ich gehe, dann geht’s mir gut. Und wenn Gehen nicht geht?
Dann suchen wir uns einen anderen Weg, in Bewegung zu bleiben!
Gerade mit zunehmendem Alter und erst recht bei Fibromyalgie oder anderen chronischen SchmerzErkrankungen wird Bewegung oft zur Herausforderung. Schmerzen bremsen uns aus. Manchmal so sehr, dass wir am liebsten gar nichts mehr machen möchten.
Das kann ich gut verstehen. Aber genau hier liegt eine Gefahr: Wer sich aus Angst vor Schmerzen immer weniger bewegt, riskiert, dass Kraft, Beweglichkeit und Belastbarkeit weiter abnehmen. Und damit kann der Alltag noch beschwerlicher werden. Sucht nach dem, was für EUCH möglich ist!
Gehen klappt heute nicht? Dann bewegt euch im Sitzen. Aufstehen ist schwierig? Dann bewegt die A**e. Das Bett ist gerade euer Lebensmittelpunkt? Auch im Liegen sind kleine Bewegungen möglich.
Es gibt unzählige Videos mit einfachen StuhlÜbungen. Man muss dafür weder sportlich sein noch einen Marathon gewinnen wollen. Und nein, es geht nicht um Leistung, Fitnessrekorde oder die nächste Goldmedaille im Wohnzimmer.
Es geht darum, dem eigenen Körper das zu geben, was er braucht: Bewegung im Rahmen der eigenen Möglichkeiten.
Seid kreativ. Fangt klein an. Passt die Bewegung an eure Tagesform an. Bei Fibromyalgie wissen wir schließlich, dass der Körper manchmal seine ganz eigenen Vorstellungen vom Tagesprogramm hat.
Und bitte: Bewegung darf fordern, aber sie soll euch nicht überfordern. Bei chronischen Schmerzen ist die richtige Dosierung entscheidend. Lieber regelmäßig ein bisschen als einmal zu viel und danach tagelang die Quittung bekommen.
Nicht jeder kann gehen. Aber vielleicht kann jeder noch irgendetwas bewegen.
Und genau dieses Irgendetwas zählt!
Denn unser Körper braucht Bewegung nicht erst dann, wenn wir gesund sind. Gerade wenn wir chronisch krank sind, sollten wir versuchen, unsere Möglichkeiten zu erhalten.
Wenn ich gehe, dann geht’s mir gut.
Und wenn ich nicht gehen kann, suche ich mir einen anderen Weg.
Wie sieht euer ganz persönlicher Weg aus?

Wenn ich gehe, dann geht’s mir gut.Bei Fibromyalgie bedeutet Gehen für mich nicht:schneller werden oder irgendeinen Fitn...
07/10/2026

Wenn ich gehe, dann geht’s mir gut.
Bei Fibromyalgie bedeutet Gehen für mich nicht:
schneller werden oder irgendeinen Fitnessrekord aufstellen.
Es bedeutet vielmehr: Ich gehe so, wie es heute geht.
Mal ein bisschen weiter.
Mal langsamer als eine Schildkröte.
Und manchmal ist der Weg zum nächsten Baum schon eine kleine sportliche Leistung.
Aber unterwegs passiert etwas, das mir guttut:
Der Kopf wird leiser, der Körper kommt in Bewegung und ich nehme wieder mehr wahr als nur Schmerz und Fatigue.
Und manchmal liegen da plötzlich kleine WegZeichen: bunte Blätter, ein besonderer Moment – oder ein kleines Schild mit „Jesus rettet!“
Ob Zufall oder nicht: Ich lächle, mache ein Foto und gehe weiter.
Nicht weil Gehen meine Fibromyalgie heilt.
Sondern weil es mir hilft, trotz Fibromyalgie mehr vom Leben zu haben.
Und genau darum geht’s.
www.corneliabloss.de

SockenStricken ist wie Therapie.Ein neues Knäuel wäre mir viel zu langweilig.Ich mag Kreationen aus Resten.Bei Fibromyal...
02/10/2026

SockenStricken ist wie Therapie.
Ein neues Knäuel wäre mir viel zu langweilig.
Ich mag Kreationen aus Resten.
Bei Fibromyalgie ist Stricken für mich noch etwas anderes:
Wenn ich stricke, bin ich mit den Händen beschäftigt und mein Kopf hat etwas zu tun.
Ich konzentriere mich auf Maschen, Farben und die Frage:
Reicht die Wolle? Passt das zusammen?
Und plötzlich rücken die Beschwerden ein bisschen in den Hintergrund.
Nicht weg. Das wäre zu schön.
Aber für eine Weile sind sie einfach nicht mehr das Wichtigste.
Vielleicht mag ich deshalb meine Restesocken so gern:
Sie brauchen Improvisation – genau wie das Leben mit Fibromyalgie.
Manchmal tut es gut, nicht gegen die Beschwerden anzukämpfen, sondern ihnen für eine Weile die Hauptrolle zu nehmen.
Und am Ende entsteht aus vielen kleinen Maschen tatsächlich etwas Schönes.

Wenn ich gehe, dann geht’s mir gut.Das klingt bei Fibromyalgie manchmal fast wie ein schlechter Witz. Denn Bewegung kann...
28/09/2026

Wenn ich gehe, dann geht’s mir gut.

Das klingt bei Fibromyalgie manchmal fast wie ein schlechter Witz.
Denn Bewegung kann guttun – aber zu viel davon kann der Körper auch ziemlich deutlich kommentieren.
Für mich ist Gehen deshalb kein Sportprogramm und schon gar kein Wettbewerb um Schritte.
Es ist ein Teil meines FibromyalgieSelbstmanagements.
Der Kopf wird leiser, der Körper kommt in Bewegung und manchmal löst sich unterwegs sogar ein GedankenKnoten.
Mal geht mehr, mal weniger.
Mal mit Schwung, mal im SchildkrötenModus.
Und manchmal ist die größte sportliche Leistung überhaupt: Schuhe an und los.
Denn bei Fibromyalgie zählt nicht, wie schnell ich gehe.
Es zählt, dass ich in Bewegung bleibe – so, wie es mir heute möglich ist.
Und wenn ich dabei aussehe wie eine Schildkröte auf Wanderschaft:
Auch die kommt ans Ziel.
Nur ohne SchrittzählerStress.
Www.corneliabloss.de

Erkenntnis des Tages: Fibromyalgie macht kreativ.Meine Tochter: „Mama, du machst einen Buckel.“Also ab zum Physiotherape...
22/09/2026

Erkenntnis des Tages:
Fibromyalgie macht kreativ.
Meine Tochter: „Mama, du machst einen Buckel.“
Also ab zum Physiotherapeuten. Der zeigt mir Übungen für eine gerade Haltung. Fast alle nach dem Motto: Kinn an die Brust.
Prima. Haltung wird besser, dafür wächst das DoppelKinn.
Und dann die Königsdisziplin: Vierfüßlerstand, Kinn zur Brust, Zunge an die obere Zahnreihe und bis zehn zählen.
Mit Fibromyalgie ist das natürlich besonders spannend: Der Körper meldet sich bei jeder Übung erst einmal mit: „Bist du sicher, dass wir das wirklich machen wollen?“
Also übe ich jetzt tapfer zwischen Schmerz, Muskelkater und Selbstironie.
Buckel oder DoppelKinn – Hauptsache, ich bleibe in Bewegung.
Älter werden mit Fibromyalgie ist nichts für Feiglinge. Aber ein bisschen Humor hilft definitiv dabei.
Www.corneliabloss.de

Gut leben mit Fibromyalgie – Mutmach-Vortrag VHS Schweich, Stefan-Andres Schulzentrum24.09.2026; 18 30 Leitung: Cornelia...
21/09/2026

Gut leben mit Fibromyalgie – Mutmach-Vortrag

VHS Schweich, Stefan-Andres Schulzentrum
24.09.2026; 18 30
Leitung: Cornelia Bloss

Fibromyalgie raubt Kraft.
Sie fordert täglich heraus.
Und sie wird noch immer viel zu oft missverstanden.
Doch: Lebensqualität ist möglich.
Dieser interaktive Vortrag verbindet fundiertes Wissen mit echter Erfahrung. Verständlich erklärt, praxisnah und stärkend. Sie erfahren, was hinter dem Fibromyalgie-Syndrom steckt, welche Strategien im Alltag wirklich helfen und wie ein versöhnlicher Umgang mit der Erkrankung gelingen kann.
Ein Abend voller Klarheit, Austausch und neuer Perspektiven.
Für Betroffene, Angehörige und alle, die mehr verstehen möchten.
Seien Sie dabei – informieren Sie sich, stellen Sie Fragen, tanken Sie Mut.
Anmeldung: mail [email protected]
Tel 06502 2332

Wenn ich gehe, dann geht’s mir gut.Nicht lange nachdenken. Einfach gehen.Na ja, bei mir mit Fibromyalgie manchmal leicht...
14/09/2026

Wenn ich gehe, dann geht’s mir gut.
Nicht lange nachdenken. Einfach gehen.
Na ja, bei mir mit Fibromyalgie manchmal leichter gesagt als getan. Manchmal bin ich so langsam unterwegs, dass selbst die Schnecke ungeduldig wird.
Aber der Gedanke gefällt mir:
„Wer über jeden Schritt lange nachdenkt, der steht sein Leben lang auf einem Bein.“
Ich bin zwar kein BuddhaFan, aber da stimme ich ihm ausnahmsweise mal zu.
Also: Nicht jeden Schritt zerdenken. Einfach losgehen. In meinem Tempo. Jeder Schritt zählt.
Und wenn’s heute nur ein kleiner ist, dann ist das auch okay.
Gehen ist für mich nicht nur Bewegung. Es ist ein Stück LebensQualität.

Adresse

Lindenstrasse 7
Osann-Monzel
54518

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