07/10/2026
Plastik hat ein großes Imageproblem – und das aus gutem Grund. Plastikmüll belastet unsere Umwelt und gerade Einwegplastik ist ein Problem, das wir reduzieren müssen.
Ein kompletter Verzicht auf Plastik ist jedoch in vielen Bereichen schlicht nicht realistisch. Und manchmal vielleicht auch gar nicht nötig.
Für die Nachhaltigkeitsbilanz einer Verpackung spielen viele Faktoren eine Rolle: Welches Material wird verwendet? Wie viel davon wird benötigt? Wie wird es hergestellt? Wie lange kann die Verpackung genutzt werden? Und was passiert am Ende ihres Lebens?
Plastik erfüllt in vielen Bereichen wichtige Funktionen – zum Beispiel beim Schutz von Produkten, bei der Hygiene oder bei der Haltbarkeit. Entscheidend ist deshalb nicht nur, welches Material wir verwenden, sondern auch, wie wir es einsetzen. 👀
Es macht einen Unterschied, ob ein Plastikseifenspender einmal gekauft und über Monate oder Jahre immer wieder nachgefüllt wird – oder ob wir bei jedem Einkauf neue Einwegverpackungen mit nach Hause nehmen.
Deshalb versuchen wir bei Wolkenlos, so differenziert wie möglich an das Thema heranzugehen. Wir überlegen uns für jedes Produkt genau, welche Verpackung sinnvoll ist.
In den meisten Fällen kommen wir dabei ganz ohne Plastik aus. Manchmal gibt es aber gute Gründe, davon abzuweichen – zum Beispiel, wenn eine bestimmte Verpackung für die Hygiene, die Haltbarkeit oder die sichere Anwendung eines Produkts wichtig ist oder uns aktuell keine sinnvolle Alternative zur Verfügung steht.
Dann ist Plastik für uns kein Tabu. Aber auch kein Freifahrtschein.
Wir versuchen, Verpackungen so auszuwählen, dass sie möglichst lange verwendet werden können, nachfüllbar sind oder sich sinnvoll recyceln lassen. ♻️
Wir halten es deshalb im Einzelfall so:
So wenig wie möglich.
So viel wie nötig.
🌱
Wo habt ihr schon gute Alternativen zu Plastik gefunden? Und bei welchen Produkten macht Plastik für euch einfach Sinn? 👇
💚