14/10/2026
**Dankbarkeit für meine Vergangenheit.**
Nicht, weil alles schön war.
Nicht, weil ich alles gutheißen muss, was passiert ist.
Und schon gar nicht, weil ich glaube, dass ich alles verstanden habe, was geschehen ist.
Ich habe über meinen Weg, meine Vergangenheit nachgedacht. Nicht, um sie zu bewerten oder nachträglich zu verurteilen, sondern um sie einfach einmal so stehen zu lassen, wie sie war. Mit allem, was dazugehört.
Dabei erkenne ich immer wieder Dinge, für die ich heute dankbar sein kann: Erkenntnisse, die ich ohne bestimmte Erfahrungen vielleicht nie gewonnen hätte. Menschen, die mich geprägt haben. Entscheidungen, aus denen ich gelernt habe. Und auch Momente, in denen ich über mich selbst hinausgewachsen bin.
Ich möchte deshalb nicht nur darauf schauen, was noch fehlt oder wo ich noch hin möchte. Ich möchte innehalten und sehen, wie weit ich bereits gekommen bin.
Meine Erfolge. Meine Entwicklung. Die Dinge, die ich heute anders mache als früher. Die Frau, die ich geworden bin. Vielleicht gehört genau das zu persönlichem Wachstum: nicht ständig nach vorne zu schauen und dabei zu vergessen, woher wir kommen. Stolz darauf, was ich gemeistert habe, was ich gestemmt habe.
Alles, was war, gehört zu meinem Leben. Nicht alles muss bleiben. Nicht alles muss wiederholt werden. Aber vieles darf gewürdigt werden. Denn auch aus den schwierigsten Kapiteln sind Erkenntnisse entstanden, die mich wachsen ließen.
Und deshalb darf ich heute einfach einmal sagen:
**Danke für die Frau, die ich damals war.
Danke an die Frau, die ich heute bin.
Danke an die Frau, die ich noch sein werde.**