12/10/2026
Die Grenze zwischen Brennen und Verbrennen ist schmal.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung: für ein Herzensprojekt Vollgas geben, reinarbeiten, weil es endlich laufen soll – und dabei kaum merken, wie viel man sich selbst dabei zumutet.
Was mir hilft, wenn ich merke, dass ich näher am Verbrennen als am Brennen bin:
Perspektive wechseln. Einen Schritt zurücktreten und fragen: Sehe ich die Situation gerade klar – oder nur durch die Brille der Erschöpfung?
Ziele überprüfen. Ist das, wofür ich gerade alles gebe, noch das, was ich wirklich will? Oder arbeite ich längst auf ein Ziel hin, das sich unterwegs verändert hat?
Tun anpassen. Nicht alles stehen lassen – aber ehrlich hinschauen: Was davon muss wirklich ich tun, und was darf leiser werden oder warten?
Fokus setzen. Eine Sache wirklich zu Ende bringen, statt an zehn Fronten gleichzeitig zu brennen.
Und das Wichtigste dabei: liebevoll mit mir selbst bleiben. Nicht als Belohnung fürs Funktionieren – sondern einfach, weil ich es mir wert bin, auch mitten im Tun.
Das gilt für Unternehmer:innen genauso wie für alle, die gerade an sich selbst arbeiten.