18/10/2026
ÜBER 3.000 WISSENSCHAFTLICHE PUBLIKATIONEN ÜBER MOLEKULAREN WASSERSTOFF. UND WIR DISKUTIEREN IMMER NOCH DARÜBER, OB WASSER MEHR SEIN KANN ALS NUR H₂O? 💧
Seit Jahren beschäftige ich mich mit der japanischen Kangen-Water-Technologie von Enagic. Und je mehr ich über molekularen Wasserstoff erfahre, desto interessanter finde ich die Wissenschaft hinter dieser Technologie.
Denn wir sprechen über H₂, das kleinste zweiatomige Molekül, das aufgrund seines möglichen Einflusses auf zelluläre Prozesse, oxidativen Stress, Entzündungen und die Funktion der Mitochondrien erforscht wird.
Nach Angaben des Molecular Hydrogen Institute gibt es inzwischen über 3.000 wissenschaftliche Publikationen zum molekularen Wasserstoff, darunter mehr als 200 klinische Studien.
Dazu gehören Laborexperimente, Tierversuche und Untersuchungen am Menschen. Die wissenschaftliche Literatur entwickelt sich kontinuierlich weiter.
An dieser Stelle möchte ich euch einen äußerst interessanten Wissenschaftler vorstellen: Dr. Tyler W. LeBaron.
Er ist ausgebildeter Biochemiker, promovierter Wissenschaftler sowie Gründer und Geschäftsführer des Molecular Hydrogen Institute.
Er hat mit japanischen Forschern an der Universität Nagoya zusammengearbeitet und ist Autor oder Mitautor von mehr als 80 wissenschaftlichen Publikationen über molekularen Wasserstoff und verwandte Forschungsgebiete.
Eine seiner besonders interessanten Veröffentlichungen erschien 2022 im International Journal of Molecular Sciences.
Darin untersuchen Dr. LeBaron, Randy Sharp und Prof. Kinji Ono elektrolysiertes reduziertes Wasser sowie die wissenschaftlichen Grundlagen für die Annahme, dass die beobachteten biologischen Effekte mit dem darin gelösten molekularen Wasserstoff zusammenhängen könnten.
Warum ist das für uns, die wir Kangen-Wasser verwenden, so interessant?
Weil es uns hilft, den Unterschied zwischen alkalischem pH-Wert, negativem Oxidations-Reduktions-Potenzial (ORP) und gelöstem H₂ zu verstehen.
Molekularer Wasserstoff ist einer der wichtigsten Gründe, weshalb Wissenschaftler diese Art von Wasser untersuchen.
Es gibt klinische Studien, die Beachtung verdienen.
Im Jahr 2020 veröffentlichten Dr. LeBaron und seine Kollegen eine Studie mit 60 Menschen mit metabolischem Syndrom. Nach 24 Wochen Einnahme von Wasser mit einer hohen H₂-Konzentration wurden im Vergleich zu Placebo Verbesserungen bei einigen Messwerten für Blutzucker, Cholesterin und Entzündungsmarker festgestellt.
Japanische Wissenschaftler untersuchen Wasserstoffwasser auch bei Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen. In einer Studie mit 73 Teilnehmern wurde für die Gesamtgruppe kein signifikanter Nutzen festgestellt. In einer bestimmten genetischen Untergruppe wurden jedoch vielversprechende Ergebnisse beobachtet.
Weitere Studien gibt es bei Menschen mit gestörter Nüchternglukose, Fettlebererkrankungen sowie bei Sportlern.
Im Jahr 2025 wurde außerdem in der Fachzeitschrift Redox Biology eine Studie unter Beteiligung von Dr. LeBaron veröffentlicht. Sie identifizierte einen möglichen molekularen Wirkmechanismus von H₂ auf die Mitochondrien in experimentellen Modellen.
Das ist ein wichtiger Grund dafür, dass das wissenschaftliche Interesse weiterhin besteht.
Natürlich bedeuten einzelne positive Ergebnisse noch keinen nachgewiesenen Behandlungserfolg. Bei Parkinson beispielsweise lieferte eine frühe, kleine Studie vielversprechende Ergebnisse, die in einer größeren Folgestudie jedoch nicht bestätigt werden konnten.
Genau so funktioniert Wissenschaft: Sie überprüft Ergebnisse, vergleicht Daten und korrigiert manchmal frühere Schlussfolgerungen.
Und was bedeutet das alles für Besitzer von Kangen-Geräten?
Dass wir die Technologie verstehen sollten, die wir verwenden.
Molekularer Wasserstoff entweicht nach der Herstellung nach und nach aus dem Wasser. Deshalb trinke ich mein Kangen-Wasser am liebsten frisch und direkt aus dem Gerät.
Ebenso wichtig ist es, die Qualität des verwendeten Leitungswassers zu kennen, die Möglichkeiten des Filters zu verstehen und zu wissen, wann eine zusätzliche Vorfiltration erforderlich ist.
Als Vertriebspartner bin ich der Meinung, dass meine Verantwortung nicht mit dem Verkauf endet.
Kunden verdienen verständliche Informationen, eine fachgerechte Installation, eine gute Einweisung und zuverlässigen Support.
Ich bin überzeugt, dass die Zukunft dieses Geschäfts denjenigen gehört, die die Technologie verstehen und die Wissenschaft dahinter verständlich erklären können.
Auch nach Jahren der Zusammenarbeit mit Enagic glaube ich weiterhin an das Potenzial von elektrolysiertem Wasser und verfolge die wissenschaftliche Forschung aufmerksam.
Ich muss keine Wunder versprechen, um ein Produkt vorzustellen, von dem ich überzeugt bin.
Ich zeige lieber die wissenschaftlichen Veröffentlichungen und überlasse es jedem selbst, sie zu lesen.
Wissenschaftliche Studien und Publikationen
1. 2007 | Nature Medicine
Eine grundlegende Studie von Dr. Shigeo Ohta und Kollegen zu den antioxidativen Eigenschaften von molekularem Wasserstoff in Zellen und einem experimentellen Tiermodell.
https://doi.org/10.1038/nm1577
2. 2022 | International Journal of Molecular Sciences
Dr. LeBaron und Kollegen: Die Rolle von molekularem Wasserstoff in elektrolysiertem reduziertem Wasser.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36499079/
3. 2022 | International Journal of Molecular Sciences
Dr. LeBaron und Kollegen: Sicherheit, Grenzen und Wirksamkeit von elektrolysiertem Wasser als H₂-Quelle.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36498838/
4. 2020 | Diabetes, Metabolic Syndrome and Obesity
Eine randomisierte klinische Studie mit 60 Teilnehmern mit metabolischem Syndrom.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32273740/
5. 2023 | Klinische Studie
Wasserstoffwasser, Glukosestoffwechsel und Darmmikrobiota bei 73 Menschen mit gestörter Nüchternglukose.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37371975/
6. 2018 | Neurodegenerative Disease Management
Molekularer Wasserstoff und leichte kognitive Beeinträchtigungen. Eine Studie japanischer Wissenschaftler.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29110615/
7. 2013 und 2018 | Movement Disorders
Zwei wichtige klinische Studien zu Wasserstoffwasser bei Parkinson mit unterschiedlichen Ergebnissen.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23400965/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30207619/
8. 2022 | Antioxidants
Eine Studie zu Wasserstoffwasser bei Menschen mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36290657/
9. 2025 | Journal of Lifestyle Medicine
Wasserstoffwasser, körperliche Ausdauer und Messwerte zur Muskelbelastung bei 22 Spitzensportlerinnen.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40376695/
10. 2025 | Redox Biology
Neue Erkenntnisse zum molekularen Wirkmechanismus von H₂ in Zellen und experimentellen Modellen, unter Beteiligung von Dr. LeBaron.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41330217/
11. 2024 | International Journal of Molecular Sciences
Eine systematische wissenschaftliche Übersichtsarbeit über 25 Publikationen zu den potenziellen Vorteilen von Wasserstoffwasser und den Grenzen der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38256045/
Wo könnt ihr mehr darüber erfahren?
Das Molecular Hydrogen Institute, die von Dr. Tyler LeBaron gegründete Organisation, bietet eine wissenschaftliche Bibliothek und Informationen zu Forschungsarbeiten:
https://molecularhydrogeninstitute.org/research/
Profil und wissenschaftliche Veröffentlichungen von Dr. LeBaron:
https://molecularhydrogeninstitute.org/tyler-lebaron-phd/
YouTube-Video: Latest Molecular Hydrogen Realities in Science & Around the World
https://youtu.be/6pHzcnfzPU4
Dies ist auch das Video, das im ursprünglichen Beitrag geteilt wurde, von dem diese Diskussion ihren Ausgang nahm.
Wissenschaft verdient es, gelesen zu werden, bevor man sich auf sie beruft.
Und wenn man eine Technologie anbietet, die mehrere Tausend Euro kostet, sind fundierte Kenntnisse darüber eine Frage der Professionalität und des Respekts gegenüber den Menschen.
When it comes to Molecular Hydrogen adoption, America is behind the...