05/10/2026
«Diese Kinder hinterlassen Spuren.» 💙
Was bedeutet Palliative Care, wenn Kinder und Jugendliche schwer erkranken? Und was brauchen betroffene Familien, damit sie in einer oft langen und herausfordernden Zeit gut begleitet werden?
PD Dr. med. Eva Bergsträsser, Leiterin des Kompetenzzentrums für pädiatrische Palliative Care am Universitäts-Kinderspital Zürich, spricht im Interview über die besonderen Anforderungen der pädiatrischen Palliative Care, die Bedeutung von Kontinuität und Menschlichkeit – und über die Herausforderungen, vor denen die Versorgung in der Schweiz steht.
Die Nachfrage nach pädiatrischer Palliative Care steigt, gleichzeitig sind die personellen und finanziellen Ressourcen begrenzt. Ein erheblicher Teil der Versorgung ist auf Spenden angewiesen. Für eine qualitativ hochstehende und verlässliche Versorgung braucht es zudem eine frühzeitige Einbindung der Palliative Care, eine gute interprofessionelle Zusammenarbeit und gut koordinierte Versorgungsstrukturen für Kinder und ihre Familien.
Als Vorstandsmitglied von palliative.ch setzt sich Eva Bergsträsser auch auf nationaler Ebene für die Anliegen der pädiatrischen Palliative Care und deren Weiterentwicklung in der Schweiz ein.
Ein eindrückliches Gespräch über eine Palliative Care, die nicht erst am Lebensende beginnt, sondern schwer erkrankte Kinder und ihre Familien teilweise über Jahre hinweg begleitet.
➡️ Der ganze Artikel von Sonya Bieder, pädagogische Mitarbeiterin bei der Stiftung visoparents, ist sehr lesenswert und gibt wertvolle Einblicke in die pädiatrische Palliative Care.
Dr. Eva Bergsträsser, Leitende Ärztin der pädiatrischen Palliative Care am Kinderspital Zürich, begleitet lebenslimitierend erkrankte Kinder und steht deren Familien in dieser schweren, oft langen Zeit bei. Im Interview berichtet sie von ihren Erfahrungen, ihrer tiefen Überzeugung und darüber, was sich in der Palliative Care noch ändern müsste. 👩⚕
👉 https://www.visoparents.ch/2026/10/04/palliative-care-kinderspital/
Foto: Barbora Prekopová