12/09/2026
Es gibt Abende, die sind nicht einfach vorbei, wenn man nach Hause geht.
Gestern war so ein Abend.
Im Axis Institut durften wir gemeinsam mit Solveijg von SOLUNOR einen spirituellen Singekreis erleben. Mantren, Lieder, Stimmen und dazwischen diese besonderen Momente, in denen es ganz still wird und man einfach nur wahrnimmt.
Ich liebe es, wenn Spiritualität nicht irgendwo abgehoben stattfindet, sondern ganz im Körper, im Atem und im echten Leben ankommt.
Denn gemeinsames Singen kann auch aus psychologischer Sicht unglaublich wertvoll sein: Es kann Stress und innere Anspannung reduzieren, die Atmung regulieren, die Aufmerksamkeit ins Hier und Jetzt bringen und durch das gemeinsame Erleben ein starkes Gefühl von Verbundenheit entstehen lassen.
Und trotzdem war gestern nicht das Wissen darüber entscheidend.
Es war das Erleben.
Zu spüren, wie ein Raum voller Menschen langsam ruhiger wird. Wie Stimmen miteinander verschmelzen. Wie man für einen Moment nichts leisten, nichts erklären und nichts festhalten muss.
Ein ganz besonderer Moment kam außerdem von meinem Kollegen Erik Tomczak:
Er hat gestern zum ersten Mal aus seinem eigenen Buch vorgelesen. Eine Premiere, die sehr persönlich war und uns alle berührt und beeindruckt hat.
Ich bin dankbar, dass wir im Axis Institut Raum für solche Begegnungen schaffen dürfen.
Für Gesundheit bedeutet für mich eben nicht nur, den Körper zu behandeln.
Manchmal bedeutet es auch, innezuhalten. Zu fühlen. Zu singen. Zu lauschen. Und sich wieder mit sich selbst und anderen zu verbinden.
Danke an Solveijg, Erik und alle Menschen, die diesen besonderen Abend mit ihrer Präsenz zu dem gemacht haben, was er war. ❤️
.institut.allstedt