22/07/2026
Dr. Philipp Braun, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, spezialisiert auf die Brustchirurgie und das Body Contouring.
Das Absacken des unteren Pols nach einer Brustoperation bedeutet, dass sich der untere Teil der Brust (der sogenannte untere Pol) im Laufe der Heilung nach unten verlagert oder stärker ausdehnt als gewünscht.
Je nach Art der Brust-OP kann das Folgendes bedeuten:
Das Implantat kann im Laufe der Zeit nach unten rutschen („Bottoming out“). Dadurch sitzt die Brustwarze relativ hoch auf der Brust, während der untere Brustbereich länger erscheint. Oder nach einer Bruststraffung oder Brustrekonstruktion kann das Gewebe des unteren Brustbereichs durch Schwerkraft oder nachlassende Gewebespannung absinken, sodass die Brust ihre ursprünglich straffe Form teilweise verliert.
Mögliche Gründe sind:
schwaches oder sehr elastisches Bindegewebe, zu große oder schwere Implantate, Überdehnung der Gewebehülle, unzureichende Stabilisierung während der Operation, frühe starke körperliche Belastung nach der OP und normale Auswirkungen von Schwerkraft und Heilungsprozessen.