Cardiovascular Prevention Center

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Cardiovascular Prevention Center Forschung- und Wissenszentrum der Charité. Wir machen euch zu Expert:innen eurer Herzgesundheit. Werde Teil unserer Mission

☝️Resilienz schützt uns nicht vor Belastungen. Aber sie kann beeinflussen, wie wir mit ihnen umgehen.👉Im ersten Teil hab...
19/10/2026

☝️Resilienz schützt uns nicht vor Belastungen.
Aber sie kann beeinflussen, wie wir mit ihnen umgehen.

👉Im ersten Teil haben wir uns angeschaut, was Resilienz bedeutet und warum sie auch für die Herz-Kreislauf-Gesundheit interessant ist. Denn Stress ist nicht nur ein Gefühl: Wiederkehrende oder anhaltende psychosoziale Belastungen können über das autonome Nervensystem, hormonelle Stressreaktionen und unser Verhalten auch körperlich relevant werden.

Doch was können wir selbst tun?🤔

Resilienz entsteht nicht durch einen einzelnen „Hack“. Die Forschung versteht sie vielmehr als einen dynamischen Prozess, bei dem persönliche, soziale und körperliche Ressourcen zusammenspielen. Einige davon können wir stärken.

🤝 Unterstützung nutzen: Entscheidend ist nicht, möglichst viele Menschen zu kennen. Wichtig sind Menschen, bei denen wir uns sicher, verstanden und unterstützt fühlen.

🎯 Beeinflussen, was wir beeinflussen können: Manchmal hilft aktives Handeln. Manchmal geht es darum, anzunehmen, was wir gerade nicht ändern können.

💭 Auf Erfahrungen zurückgreifen: Was hat mir in einer schwierigen Situation schon einmal geholfen? Was habe ich selbst getan – und wer oder was hat mich unterstützt?

🧭 Ziele anpassen: Wenn sich die Umstände ändern, dürfen sich auch unsere Ziele verändern. Ein kleiner, machbarer nächster Schritt kann hilfreicher sein, als an einem alten Plan festzuhalten.

🌿 Auch schwierigen Gefühlen Raum geben: Traurig sein und trotzdem einen schönen Moment erleben. Angst haben und trotzdem handeln. Resilienz bedeutet nicht, alles positiv sehen zu müssen.

💪 Selbstwirksamkeit erfahren: Kleine Schritte, eigene Entscheidungen und bewältigte Herausforderungen können uns zeigen: Ich kann etwas bewirken.

😴 Erholung ernst nehmen: Schlaf, Bewegung, mentales Abschalten und Zeit mit Menschen oder Aktivitäten, die uns guttun, helfen Körper und Psyche, sich nach Belastungen zu erholen.

Resilienz bedeutet also nicht, immer stark zu sein oder möglichst viel Stress auszuhalten. Sie bedeutet auch, Unterstützung anzunehmen, flexibel zu reagieren, die eigenen Möglichkeiten zu nutzen und sich Zeit für Erholung zu geben.

Für unsere Herzgesundheit ist das eine wichtige Perspektive: Wir können nicht jede Belastung aus unserem Leben entfernen. Aber wir können Ressourcen stärken, die uns helfen, mit Belastungen umzugehen und uns von ihnen zu erholen.

Resilienz ist nicht nur für unsere mentale Gesundheit relevant. Auch für unser Herz kann sie eine Rolle spielen. ❤️☝️Den...
15/10/2026

Resilienz ist nicht nur für unsere mentale Gesundheit relevant. Auch für unser Herz kann sie eine Rolle spielen. ❤️

☝️Denn anhaltender Stress bleibt nicht nur im Kopf. Er kann unter anderem Blutdruck, Schlaf, Entzündungsprozesse und unser Gesundheitsverhalten beeinflussen – und damit Faktoren, die auch für die Herz-Kreislauf-Gesundheit relevant sind.

👉Auch große Langzeitstudien zeigen interessante Zusammenhänge: In der deutschen Gutenberg Health Study waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Menschen mit geringer Resilienz häufiger; zugleich war eine geringe Resilienz mit einer höheren Gesamtsterblichkeit verbunden. Eine US-amerikanische Langzeitstudie mit mehr als 10.000 Menschen ab 50 Jahren beobachtete ebenfalls einen Zusammenhang zwischen höherer Resilienz und niedrigerer Gesamtsterblichkeit.

🤔Das heißt nicht, dass Resilienz nachweislich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt oder das Leben verlängert. Die Studien zeigen Zusammenhänge, keine Ursache-Wirkung-Beziehung.

Dabei ist Resilienz keine feststehende Eigenschaft, die man entweder hat oder nicht hat. Sie kann sich entwickeln und lässt sich gezielt stärken.

🤝Gut untersucht sind beispielsweise kognitiv-verhaltenstherapeutische Strategien und Achtsamkeitsprogramme. Sie können dabei helfen, automatische Gedanken zu hinterfragen, den eigenen Handlungsspielraum besser wahrzunehmen und mit Belastungen anders umzugehen. Auch regelmäßige Bewegung zeigt in Interventionsstudien positive Effekte auf die psychische Resilienz. Und soziale Unterstützung gehört zu den Ressourcen, die immer wieder mit höherer Resilienz verbunden sind.

☝️Resilienz bedeutet also gerade nicht, alles allein schaffen oder möglichst viel aushalten zu müssen. Es geht darum, Ressourcen aufzubauen, die uns helfen, mit Belastungen umzugehen und wieder ins Gleichgewicht zu finden. Das ist nicht nur für unsere psychische Gesundheit relevant, sondern möglicherweise auch für unsere Herz-Kreislauf-Gesundheit.

👉Wie kann das im Alltag konkret aussehen? In einem unserer nächsten Posts geht es um kleine Denk- und Handlungsimpulse, die Resilienz stärken können: den eigenen Fähigkeiten vertrauen, akzeptieren, was wir nicht ändern können, neue Ziele finden – und sich bewusst machen, was uns schon einmal durch schwierige Situationen geholfen hat.
Bleibt dran! 🤝

500-mal ein großes DANKE! 🫀🎉Wir haben Grund zum Feiern! Unsere Heart Health Study hat die ersten 500 Teilnehmenden errei...
13/10/2026

500-mal ein großes DANKE! 🫀🎉

Wir haben Grund zum Feiern! Unsere Heart Health Study hat die ersten 500 Teilnehmenden erreicht und wir freuen uns riesig über diesen Meilenstein!

Hinter dieser Zahl stecken zwei intensive Untersuchungstage pro Person, zahlreiche Messungen und Tests, jede Menge Teamwork und vor allem Menschen, die unsere Forschung möglich machen. 💙

Denn mit der Heart Health Study am Friede Springer – Cardiovascular Prevention Center der Charité wollen wir herausfinden, wie sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen möglichst früh erkennen lassen und welche individuellen Risiko- und Schutzfaktoren unsere Herzgesundheit beeinflussen.

Ein riesiges Dankeschön geht raus an:

👏 Unsere 500 Teilnehmenden, die uns ihre Zeit und ihr Vertrauen schenken und damit einen wertvollen Beitrag zur Präventionsforschung leisten.

💙 Unser gesamtes interdisziplinäres Studienteam, das mit viel Expertise, Herzblut und Engagement jeden Tag dafür sorgt, dass dieses umfangreiche Untersuchungsprogramm funktioniert.

Und wir haben noch viel vor: Die aktuelle Pilotphase schafft die Grundlage für die anschließende Hauptstudie mit bis zu 5.000 Teilnehmenden.

>> Du möchtest auch an unserer Heart Health Study teilnehmen? Wir freuen uns über dein Interesse! Über unsere Website kannst du dich für die Studie registrieren und auf die Warteliste setzen lassen. Da uns bereits sehr viele Anmeldungen erreicht haben, kann es allerdings länger dauern, bis wir uns bei dir melden. Vielen Dank für deine Geduld!

🔗 Den Link zur Anmeldung findest du in unserer Bio.

📸 Auf dem Foto seht ihr einen kleinen Teil unseres Heart Health Study-Teams – stellvertretend für viele weitere engagierte Kolleginnen und Kollegen.

Zum heutigen Welttag der psychischen Gesundheit: Nach einem Herzinfarkt beginnt nicht nur die körperliche Genesung. Auch...
10/10/2026

Zum heutigen Welttag der psychischen Gesundheit:

Nach einem Herzinfarkt beginnt nicht nur die körperliche Genesung. Auch das Vertrauen in den eigenen Körper und das Gefühl von Sicherheit können Zeit brauchen.

👉Viele Betroffene erleben den Infarkt als tiefen Einschnitt. Was vorher selbstverständlich war, kann sich plötzlich unsicher anfühlen. Und das sollte in der Nachsorge genauso ernst genommen werden wie die körperliche Gesundheit.

👉Wie wichtig dieser Blick auf den ganzen Menschen ist, zeigt die PsyCardio-Studie des Friede Springer – Cardiovascular Prevention Centers der Charité. Für die Studie berichteten 199 Menschen in einer Onlinebefragung über ihre Erfahrungen nach einem Herzinfarkt. Die Ergebnisse zeigen: Psychische Belastungen spielen nach einem Herzinfarkt eine wichtige Rolle, werden im Versorgungsalltag aber noch nicht ausreichend angesprochen!

🙏🏻Die gute Nachricht: Psychische Belastungen lassen sich erkennen und es gibt verschiedene Möglichkeiten, Unterstützung zu bekommen. Eine gute Herzversorgung endet deshalb nicht bei den körperlichen Befunden. Sie nimmt den ganzen Menschen in den Blick. ❤️

👉 In unserem PsyCardio-Flyer finden Sie Informationen zu möglichen psychischen Belastungen nach einem Herzinfarkt, einen kurzen Selbsttest mit Fragen zur eigenen Situation sowie Hinweise auf Anlaufstellen und Unterstützungsmöglichkeiten.
🔗 Flyer und weitere Informationen: https://fs-cpc.charite.de/studien/psycardio-studie/

📌 Speichere den Beitrag oder teile ihn mit jemandem, für den diese Informationen hilfreich sein könnten.

☝️Zur Einordnung: Die PsyCardio-Studie ist abgeschlossen und die Ergebnisse wurden im Fachjournal BMC Cardiovascular Disorders veröffentlicht. Die Ergebnisse basieren auf einer Onlinebefragung mit 199 Teilnehmenden und sind nicht repräsentativ für alle Menschen nach einem Herzinfarkt.

❤️ 7 gute Nachrichten zum Weltherztag 👉Wir greifen zum Weltherztag ganz bewusst noch einmal alte und neue Ergebnisse auf...
29/09/2026

❤️ 7 gute Nachrichten zum Weltherztag

👉Wir greifen zum Weltherztag ganz bewusst noch einmal alte und neue Ergebnisse auf – weil wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse kein Verfallsdatum haben. Dazu kommen neue Forschungsergebnisse, die zeigen, wie umfassend wir Herz-Kreislauf-Prävention heute denken können.

☝️Denn gerade bei Prävention gilt: Wissen wirkt am besten, wenn es im Alltag ankommt. Die Forschung zeigt immer deutlicher, dass Herzgesundheit weit mehr ist als Blutdruck und Cholesterin. Auch Bewegung, Ernährung, Schlaf, mentale Gesundheit, soziale Beziehungen und unsere Umwelt spielen eine wichtige Rolle.

🤩Und die gute Nachricht daran: An vielen dieser Faktoren können wir selbst etwas verändern. Einige davon vielleicht gleich heute?

👉 Swipe durch unsere 7 guten Nachrichten aus der Wissenschaft

Vielleicht sucht ihr euch am Ende eine einzige Sache aus, die ihr diese Woche eurem Herzen zuliebe macht. ❤️

Was ist Euer nächster Schritt?

Wir atmen rund 20.000-mal am Tag – meistens, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden. Dabei steckt hinter jedem Atemzu...
27/09/2026

Wir atmen rund 20.000-mal am Tag – meistens, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden. Dabei steckt hinter jedem Atemzug Muskelarbeit. 🫁❤️

👉Vor allem das Zwerchfell und die Zwischenrippenmuskeln sorgen dafür, dass Luft in unsere Lunge gelangt. Und diese Muskulatur lässt sich tatsächlich trainieren.

☝️Besonders spannend ist, was dabei über die Atmung hinaus passieren kann: Gezieltes Atemmuskeltraining wird unter anderem bei Bluthochdruck und Herzinsuffizienz untersucht. Bei Herzinsuffizienz zeigen Studien Verbesserungen der Atemmuskelkraft und körperlichen Belastbarkeit.

👉Auch beim Blutdruck gibt es interessante Ergebnisse: In einer randomisierten Studie reichten 30 Atemzüge pro Tag, sechs Tage pro Woche über sechs Wochen, um bei Erwachsenen mit erhöhtem Ausgangsblutdruck den systolischen Blutdruck um rund 9 mmHg zu senken. Wichtig dabei: Das war ein spezielles hochintensives Training gegen Widerstand – nicht einfach nur bewusstes tiefes Atmen.

🤗Genau deshalb ist Atemtraining nicht gleich Atemtraining. Lippenbremse und Zwerchfellatmung können helfen, die Atmung bewusst zu steuern. Wer dagegen gegen einen definierten Widerstand einatmet, kann die Einatemmuskulatur gezielt kräftigen.

☝️Das ersetzt weder Ausdauer- noch Krafttraining. Aber es zeigt: Für unsere Herzgesundheit können auch Muskeln eine Rolle spielen, an die wir zunächst gar nicht denken.

Beim Sport trainieren nicht nur Muskeln, Herz und Kreislauf. Auch das Immunsystem reagiert auf Bewegung. 💪🏻👉Das ist für ...
25/09/2026

Beim Sport trainieren nicht nur Muskeln, Herz und Kreislauf. Auch das Immunsystem reagiert auf Bewegung. 💪🏻

👉Das ist für die Herzgesundheit interessanter, als es zunächst klingt. Denn Entzündungsprozesse spielen bei der Entstehung und Entwicklung von Atherosklerose eine wichtige Rolle.

👉Bestimmte weiße Blutkörperchen sind Teil dieser Prozesse und viele dieser Immunzellen entstehen im Knochenmark.
Genau dort haben Forschende einen spannenden Effekt von Bewegung gefunden. In einer viel beachteten Studie aus Nature Medicine untersuchten sie, wie regelmäßige Bewegung die Bildung von Immunzellen beeinflusst. Im Mausmodell führte Bewegung dazu, dass weniger Leptin aus dem Fettgewebe freigesetzt wurde. Das veränderte wiederum Signale im Knochenmark und bremste die übermäßige Produktion bestimmter weißer Blutkörperchen. Die kardiovaskuläre Entzündungsaktivität nahm ebenfalls ab.

☝️Interessant ist dabei auch, was nicht passierte: Die Immunabwehr wurde nicht einfach schwächer. Im experimentellen Modell blieb die Fähigkeit erhalten, bei akutem Bedarf zusätzliche Abwehrzellen zu produzieren. Es geht also nicht darum, möglichst wenige Immunzellen zu haben, sondern um eine besser regulierte Immunantwort.

🤔Und der Mensch? Auch in den untersuchten Human-Daten fanden die Forschenden einen Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und der Zahl weißer Blutkörperchen. Den detaillierten Mechanismus über Leptin und Knochenmark hat die Studie allerdings vor allem experimentell gezeigt. Das ist ein wichtiger Unterschied.

🙏🏻Für die Praxis braucht es kein kompliziertes Trainingsprogramm. Als Orientierung empfiehlt die ESC Erwachsenen mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche und Krafttraining an mindestens zwei Tagen. Und wichtig: Auch weniger Bewegung ist besser als keine.

🫶🏻Bewegung schützt Herz und Gefäße also auf vielen Ebenen. Blutdruck, Stoffwechsel und Fitness gehören dazu und offenbar auch die Art, wie unser Körper Entzündungsprozesse reguliert.

19/09/2026

Warum ist die VO₂max mehr als nur ein Fitnesswert?🤔

Weil sie zeigt, wie gut Lunge, Herz-Kreislauf-System, Blut und Muskulatur zusammenarbeiten. Und das unter maximaler Belastung. 💪

👉Die VO₂max gilt heute als einer der aussagekräftigsten Biomarker für kardiorespiratorische Fitness und Gesundheit. Studien zeigen: Eine niedrige VO₂max ist mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Gesamtsterblichkeit verbunden. Wer fitter ist, hat oft eine bessere Prognose und eine höhere Lebenserwartung.

🤩Die gute Nachricht: Die VO₂max lässt sich durch gezieltes Training verbessern. Sie ist damit nicht nur ein diagnostischer Wert, sondern auch ein objektiver Fortschrittsmarker für Training und Prävention.

☝️In unserer Heart Health Study schauen wir aber nicht nur auf die Zahl, sondern auch auf die Ursachen dahinter. Mit der Spiroergometrie können wir Herz, Lunge, Sauerstofftransport und Muskelstoffwechsel gemeinsam betrachten und so besser verstehen, warum die Leistungsfähigkeit eingeschränkt sein kann. Diese Verbindungen zu verstehen – das ist es, was Forschung für uns so besonders macht!🔬

👉 Mehr dazu im Reel!

Bewegung im Alter muss nicht perfekt sein, aber regelmäßig. 💪🚶‍♀️Wie bewegen sich Menschen ab 55 Jahren in Berlin und Br...
16/09/2026

Bewegung im Alter muss nicht perfekt sein, aber regelmäßig. 💪🚶‍♀️

Wie bewegen sich Menschen ab 55 Jahren in Berlin und Brandenburg und was hilft ihnen dabei, aktiv zu bleiben? 🤔

👉Genau das wurde in unserer repräsentativen Befragung von 1.504 Personen untersucht.

Eines der Ergebnisse: Viele Menschen sind bereits aktiv und trotzdem gibt es noch Potenzial. 46 % der bereits körperlich aktiven Befragten würden sich gern noch häufiger bewegen. Als häufigste Gründe für Aktivität wurden die Stärkung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit sowie Spaß und Freude an Bewegung genannt.

👉Gleichzeitig zeigt die Befragung, dass mehr Bewegung nicht allein eine Frage der Motivation ist. Zeitmangel, gesundheitliche Beschwerden, eingeschränkte Beweglichkeit oder fehlende Angebote in der Nähe können den Alltag erschweren.

☝️Wichtig zur Einordnung: Die in der Befragung verwendeten Aktivitätswerte entsprechen nicht vollständig den WHO-Bewegungsempfehlungen. Erfasst wurden bewusst auch kürzere, alltagsnahe Bewegungseinheiten, etwa Wege zu Fuß, Garten- oder Hausarbeit.

👉Die WHO empfiehlt Erwachsenen – auch im höheren Alter – pro Woche 150–300 Minuten Bewegung mittlerer Intensität oder 75–150 Minuten intensiver Bewegung beziehungsweise eine entsprechende Kombination. Dazu kommen Muskelkräftigungsübungen an mindestens zwei Tagen pro Woche. Für ältere Erwachsene werden zusätzlich Übungen für Gleichgewicht und funktionelle Kraft empfohlen.

☝️Aber: Diese Empfehlungen sind nur ein Zielkorridor! Wer bisher wenig aktiv ist, kann mit erreichbaren Belastungen beginnen und sich Schritt für Schritt steigern. Auch zusätzliche Bewegung unterhalb der empfohlenen Menge kann bereits gesundheitlich bedeutsam sein.

🤩Unser Fazit für den Alltag: Bewegung darf niedrigschwellig sein, Spaß machen und zum eigenen Leben passen. Ob Spaziergang, Radfahren, Treppe, Gartenarbeit oder gezielte Kraftübungen – wichtig ist, einen Weg zu finden, der sich langfristig umsetzen lässt.

13/09/2026

🏃Leistungsdiagnostik – nur etwas für Sportler? 🤗Ganz und gar nicht.

👉Denn wenn wir untersuchen, wie leistungsfähig ein Mensch ist, geht es nicht nur darum, wie schnell oder ausdauernd er ist. Entscheidend ist auch: Wie kommt diese Leistungsfähigkeit zustande?

👉Damit unsere Muskeln unter Belastung arbeiten können, müssen mehrere Systeme zusammenspielen: Die Lunge nimmt Sauerstoff auf, das Herz-Kreislauf-System transportiert ihn und die Muskulatur nutzt ihn zur Energiegewinnung. Ist eines dieser Systeme eingeschränkt, kann sich das auf die körperliche Leistungsfähigkeit auswirken.

👉Mit der Spiroergometrie können wir die Reaktionen von Herz, Lunge und Muskelstoffwechsel unter Belastung erfassen. So entsteht ein differenziertes Bild der körperlichen Leistungsfähigkeit – und es lässt sich besser erkennen, wo mögliche funktionelle Einschränkungen liegen.

☝️Gerade für die Prävention ist das spannend: Veränderungen der körperlichen Leistungsfähigkeit können sich bereits zeigen, bevor sie im Alltag durch Beschwerden auffallen. Gleichzeitig lässt sich Training individuell steuern und seine Wirkung objektiv erfassen. 💪

Deshalb ist die Leistungsdiagnostik auch Teil unserer Heart Health Study: Wir wollen nicht nur wissen, wie leistungsfähig jemand ist, sondern besser verstehen, was dahintersteckt. 🔬

👉 Mehr dazu erklärt unsere Sportwissenschaftlerin Johanna Mastmeier-Porst im Reel!

Adresse

Hindenburgdamm 30, Haus IIIA
Berlin
12203

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