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Laptop zu, Feierabend. Und trotzdem bist du im Kopf noch im Meeting von heute Nachmittag.Drei Dinge aus der neuen Folge ...
23/10/2026

Laptop zu, Feierabend. Und trotzdem bist du im Kopf noch im Meeting von heute Nachmittag.
Drei Dinge aus der neuen Folge von „Sein mal anders“:
1. Scrollen fühlt sich wie Pause an, ist für dein Gehirn aber Arbeit.
2. Viele halten die Stille schwerer aus als einen Stromschlag. Mit der Stille ist alles in Ordnung, wir haben nur verlernt, sie auszuhalten.
3. Eine echte Pause lässt sich nicht abhaken. Du kannst sie nur zulassen.
In der Folge erzähle ich auch, wie mir mal ein Termin am Tag zu viel war, warum man sich eine Pause nicht verdienen muss und was das mit Führung zu tun hat. Am Ende machen wir eine kurze Übung zusammen.
Folge 185, Link in der Bio.
Welches der drei kennst du am besten von dir?

22/10/2026

Zweieinhalb Monate Spanien, nur mein Hund und ich. Und eine alte Erkenntnis: Du nimmst dich selbst mit.
Viele denken, sie müssten nur weg. Neue Stadt, neuer Job, Auszeit, Sabbatical. Dann wird es anders.
Nur: Du ziehst in die nächste Stadt, aber der volle Kopf, die Unruhe und das Nie-genug fahren mit.
Ankommen ist kein Ort. Du kannst unterwegs ankommen. Und du kannst im schönsten Haus in dir gefangen sein.
Wonach suchst du eigentlich, wenn du von der Auszeit träumst?

21/10/2026

Am Pokertisch kannst du alles richtig machen und trotzdem verlieren.
Eine Entscheidung kann mathematisch genau richtig sein. Und die Hand geht trotzdem verloren.
Die meisten Menschen beurteilen ihre Entscheidungen nach dem Ergebnis. Nicht danach, ob sie richtig waren.
Im Leben heißt das: Du hast etwas gewagt, es ging schief, und du lässt es fallen. Obwohl es eigentlich gestimmt hat.
Welche Entscheidung bereust du nur wegen des Ergebnisses?

Wenn es außen ruhig wird, wird es im Kopf erst mal laut.Die offenen To-dos. Die Mail für morgen. Das Gespräch, das noch ...
20/10/2026

Wenn es außen ruhig wird, wird es im Kopf erst mal laut.
Die offenen To-dos. Die Mail für morgen. Das Gespräch, das noch ansteht.
Aber wenn du ehrlich hinschaust, liegt unter diesem Gedankenlärm oft etwas anderes. Eine Unruhe. Manchmal eine Leere. Manchmal eine Traurigkeit ohne richtigen Grund. Oder einfach das Gefühl: Ich weiß gar nicht, wie es mir geht.
Solange der Kopf beschäftigt ist, müssen wir das nicht spüren.
Darum geht es in Folge 185 von „Sein mal anders“. Link in der Bio.
Was taucht bei dir auf, wenn es mal wirklich still wird?

20/10/2026

„Werde die beste Version deiner selbst“ klingt nach Aufbruch. Ich halte es für ziemlichen Bu****it.
Denn der Satz setzt voraus, dass die jetzige Version nicht reicht. Also noch ein Kurs. Noch eine Routine. Noch früher aufstehen.
Ich habe lange so gelebt. Es wurde nicht besser, nur voller.
Es gibt nichts zu werden. Die Arbeit an dir fügt nichts hinzu, sie zieht ab: alte Muster, alte Glaubenssätze, das ganze Machen, Machen, Machen.
Was würdest du weglassen, wenn du nichts mehr werden müsstest?

19/10/2026

Eigentlich müsste es mir gut gehen. Und trotzdem fehlt etwas.
Guter Job. Partnerschaft. Freunde. Vielleicht sogar das Haus, von dem du mit dreißig geträumt hast.
Und doch sitzt du manchmal da und fragst dich: Das soll es jetzt gewesen sein?
Die meisten legen dann noch etwas obendrauf. Neues Projekt, nächster Urlaub, noch ein Buch. Und wenn das nicht hilft, denken sie, mit ihnen stimmt etwas nicht.
Mit dir ist nichts falsch. Du hast nur bisher im Außen gesucht.
Wann hast du dich zuletzt wirklich angekommen gefühlt?

18/10/2026

Du jagst nicht dem Geld hinterher. Du jagst einem Gefühl hinterher.
Hinter 20.000 Euro im Monat steckt oft Freiheit. Hinter dem guten Job: gesehen werden. Hinter dem Haus, dem Auto, dem nächsten Erfolg: sich einfach mal anders fühlen als jetzt.
Das Blöde ist: Du bekommst das Ding. Und das Gefühl bleibt aus. Also jagst du dem nächsten hinterher.
Welches Gefühl suchst du eigentlich?
Mein Selbsttest „Was treibt dich wirklich?“ zeigt es dir in drei Minuten. Link in der Bio.

Ich bin nach wie vor ein Fan von Meditation. Aber ich habe sie ein Stück weit „verlernt“ – im besten Sinne.Früher habe i...
18/10/2026

Ich bin nach wie vor ein Fan von Meditation. Aber ich habe sie ein Stück weit „verlernt“ – im besten Sinne.
Früher habe ich beim Meditieren automatisch reglementiert: Gedanke bemerkt, zurück zur Atmung. Gefühl bemerkt, zurück zur Atmung. Heute übe ich radikale Akzeptanz: Ich merke, da ist ein Gedanke, und bleibe damit, ohne ihm zusätzliche Energie zu geben. Vielleicht komme ich danach zurück zur Atmung, vielleicht auch nicht. Es geht um echte Präsenz statt To-do-Meditation.
Das Wichtigste dabei: Radikale Akzeptanz ist keine Gleichgültigkeit. Sie bedeutet nicht, dass dir alles gefällt oder du alles gutheißt. Sie bedeutet, dass du dich nicht gegen das stellst, was gerade ist – und genau dadurch handlungsfähig bleibst, statt ausgeliefert zu sein.
Frage an dich: Wann hast du dich das letzte Mal wirklich radikal akzeptiert – und welche Handlungsmöglichkeiten haben sich daraus ergeben? Schreib's gerne in die Kommentare.
Jetzt reinhören: Link in Bio 🎧
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Noch mehr Inhalte für dich auf meinem YouTube-Kanal (abonnieren lohnt sich): https://www.youtube.com/channel/UCmW2hU4dCcGM1rG_M4Ekesw/

17/10/2026

Irgendwann im Erwachsenenleben haben die meisten von uns aufgehört zu singen, außer heimlich im Auto bei Rot, Fenster zu, Blick geradeaus. Schade eigentlich.
Singen reguliert über den Vagusnerv dein Nervensystem, ganz praktisch, ganz ohne Gesangsstunden. Es ist nicht wichtig, ob es gut klingt. Es ist wichtig, dass du es tust. Dein Körper unterscheidet nicht zwischen Opernstimme und komplett schief, er merkt nur: Atmung tief, Zwerchfell aktiv, Entspannung.
Vielleicht liegt da auch ein Teil der Antwort, warum Autofahrten mit lauter Musik sich oft besser anfühlen als die perfekteste Meditation.
Wenn du tiefer einsteigen willst, und zwar nicht nur bei kleinen Resets wie diesem, sondern bei dem, was dich eigentlich dauerhaft anspannt, kommentiere ENTSPANNEN, dann schicke ich dir alle 5 Entspannungsübungen, und von da aus geht’s weiter.

16/10/2026

“Entspann dich doch einfach.” Der nutzloseste Satz der Menschheitsgeschichte, direkt nach “Beruhig dich” und “Mach dir keinen Kopf”.
Wenn das so leicht wäre, würde es niemand extra sagen müssen. Stress lässt sich nicht per Ansage abschalten, weil er nicht im Kopf anfängt, sondern im Körper. Dein Nervensystem hört nicht auf einen gut gemeinten Rat, es hört auf Signale: Atmung, Körperhaltung, das Gefühl von Sicherheit.
Deshalb funktionieren die meisten “Tipps” nicht, sie behandeln Stress wie einen Lichtschalter, nicht wie das, was er ist.
Was tatsächlich hilft, zeig ich dir, ohne esoterisches Geschwurbel.
Willst du alle 5 Entspannungsübungen als Übersicht? Kommentiere ENTSPANNEN, dann schicke ich dir die Liste.

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