Stefan.Butteweg

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Stefan.Butteweg naturheilpraxis stefan butteweg
Kommst Du zu mir -> kommst Du zu DIR Jeder Mensch kommt mit unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen in meine Praxis.

Meine Arbeitsweise ist individuell auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Am Anfang jeder Behandlung steht eine umfangreiche Anamnese und Diagnose Ihrer aktuellen Befindlichkeit. Wir besprechen Ihre Wünsche und Ziele sowie deren mögliche
Umsetzung. Sie bestimmen in jeder Phase unserer Zusammenarbeit frei über
Frequenz und Häufigkeit unserer Treffen. Und dann machen wir uns auf den Weg…

𝗪𝗲𝗿 𝗳𝘂𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝗲𝗿𝘁, 𝗲𝗿𝘇𝗲𝘂𝗴𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗥ü𝗰𝗸𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻.Die Menschen, auf die am meisten Verlass ist, sind nicht immer die, denen es ...
21/10/2026

𝗪𝗲𝗿 𝗳𝘂𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝗲𝗿𝘁, 𝗲𝗿𝘇𝗲𝘂𝗴𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗥ü𝗰𝗸𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻.

Die Menschen, auf die am meisten Verlass ist, sind nicht immer die, denen es am besten geht.
Nicht, weil niemanden ihr Zustand interessiert.
Sondern weil Verlässlichkeit eine merkwürdige Wirkung hat:
Sie beruhigt das Umfeld.

Ich begegne in Unternehmen immer wieder genau diesem Muster.
Vieles zeigt sich viel früh: In der wachsenden Grundspannung.
In einem Körper, der auch in der Pause nicht mehr wirklich nachgibt.
In der Art, wie jemand auf kleine Unterbrechungen reagiert.
In jenem Moment am Abend, in dem selbst eine einfache Frage zu viel wird.

Das sind keine Diagnosen, das sind Wahrnehmungen.
Und darin liegt ein entscheidender Unterschied.

Die Regulationsfähigkeit nimmt ab.
Die Selbstwahrnehmung wird ungenauer, weil zu viel gleichzeitig getragen wird.

Trotzdem beginnt im Betrieb die wirtschaftliche Betrachtung häufig erst beim Krankheitstag.
Unternehmen reagieren verständlicherweise auf das, was sichtbar, benennbar und organisatorisch relevant wird.

Diese Frage ist aber mindestens genauso interessant:
𝗪𝗮𝘀 𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗿?

Die Wochen, in denen jemand mit Beschwerden weiterarbeitet, die Phase, in der aus einem vorübergehenden Problem möglicherweise ein dauerhaftes wird.

Nicht jede frühzeitige Intervention verhindert einen Ausfall.
Das wäre ein unseriöses Versprechen.

Aber wenn wir ausschließlich die Kosten einer Behandlung betrachten und nicht die möglichen Kosten des Wartens, fehlt ein Teil der Rechnung.

Ich glaube, dass wir in Unternehmen eine feinere Form von Aufmerksamkeit brauchen.

Keine Kontrolle und auf keinen Fall die Psychologisierung jedes Unwohlseins.
Aber ein deutliches und tiefgreifendes Verständnis dafür, dass Arbeitsfähigkeit nicht erst dort beginnt oder endet, wo eine Krankmeldung geschrieben wird.

Vieles ist schon lange in Bewegung, bevor es einen offiziellen Namen bekommt.

Und manches würde sich früher zeigen, wenn es im Arbeitsalltag Orte gäbe, an denen ein Mensch nicht erst erklären muss, dass und warum es gerade zu viel ist.

"𝘁𝗵𝗲 𝗵𝘂𝗺𝗮𝗻 𝘁𝗼𝘂𝗰𝗵"

𝗘𝘀 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗞𝗿𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗻.Vorher ist ein Mensch noch da.Er sitzt im Meeting, beantwortet Mails, springt ein...
20/10/2026

𝗘𝘀 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗞𝗿𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗻.

Vorher ist ein Mensch noch da.

Er sitzt im Meeting, beantwortet Mails, springt ein, wenn es eng wird.
Sie funktioniert - vielleicht sogar so zuverlässig, dass niemand auf die Idee kommt, genauer hinzusehen.
Und doch hat längst etwas begonnen:
Mit diesem Ziehen im Rücken, das morgens noch weggeht, mit dem Nacken, der nach einem langen Arbeitstag nicht mehr locker wird.

Die Konzentration hält, aber nur mit mehr innerem Kraftaufwand.
Die Geduld wird kürzer, der Schlaf weniger tief und erholsam und die Reizschwelle sinkt. Und natürlich arbeitet man weiter, weil es ja „noch geht".

Genau diese drei Worte finde ich bemerkenswert: 𝗘𝘀 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗻𝗼𝗰𝗵.

Denn zwischen „mir geht es gut" und „ich kann heute nicht arbeiten" liegt ein sehr großer Raum.
Und über diesen Raum sprechen wir erstaunlich wenig.

Dabei entscheidet sich häufig genau dort, ob ein Mensch rechtzeitig wieder in Kontakt mit sich kommt, oder ob er noch eine Weile weiterträgt, weiterfunktioniert, weiter übersieht, was der eigene Körper längst mitteilt.

In Unternehmen wird Gesundheit häufig erst sichtbar, wenn diese jemandem fehlt. Dann gibt es eine Kennzahl, einen AU-Tag, eine Statistik.
Aber der Körper hat schon lange vorher gesprochen...

„the human touch" interessiert sich für genau diesen Zeitraum.

Mich interessiert, wie wir diese Phase früher verstehen lernen, so dass Menschen sich selbst darin wiedererkennen können.

Was wäre, wenn wir nicht darauf warten würden, dass aus "es geht noch" ein großes Problem wird?

Was wäre, wenn Gesundheit im Unternehmen nicht erst beim Krankenschein beginnt?

Genau dort liegt eine der größten Chancen im beruflichen Gesundheitsmanagement: 𝗩𝗼𝗿 𝗱𝗲𝗺 𝗔𝘂𝘀𝗳𝗮𝗹𝗹.

Woran bemerkst Du bei Menschen in Deinem Umfeld, daß da etwas längst begonnen hat, bevor es benannt wird?

Was haben eigentlich die Menschen davon?𝗪𝗶𝗻  #4: 𝗚𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺Ein Mensch sitzt morgens am Rand sein...
15/10/2026

Was haben eigentlich die Menschen davon?

𝗪𝗶𝗻 #4: 𝗚𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺

Ein Mensch sitzt morgens am Rand seines Bettes und merkt, noch bevor der Tag richtig begonnen hat, dass seine Kraft heute nicht weit reichen wird...

Er steht trotzdem auf, geht zur Arbeit, beantwortet Nachrichten, hält Absprachen ein und merkt dabei immer später, wann es eigentlich zu viel geworden ist.

Unsere Gesellschaft wird von vielen Menschen getragen, die lange verlässlich bleiben, viel aufnehmen und viel möglich machen, ohne dass man ihnen ihre Erschöpfung sofort ansieht.

Das ist beeindruckend, aber nicht förderlich.
Weder für die Menschen, noch für die Gesellschaft.

Deshalb braucht es Formen von Aufmerksamkeit, die früher wirken.

Gesundheitsfürsorge beginnt für mich nicht erst dort, wo ein Mensch ausfällt.

Sie beginnt dort, wo jemand sich selbst noch spüren kann, wo Anspannung wahrgenommen wird, bevor sie sich festsetzt.
Dort, wo im Alltag ein Moment entsteht, in dem ein Körper bewußt mitsprechen darf.

𝗚𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗱𝗮𝗿𝗶𝗻 𝗹𝗶𝗲𝗴𝘁 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗿 𝘃𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗚𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻 𝘃𝗼𝗻 "𝘁𝗵𝗲 𝗵𝘂𝗺𝗮𝗻 𝘁𝗼𝘂𝗰𝗵".

Wenn achtsame Begleitung im Arbeitsalltag regelmäßig einen Platz bekommt, entsteht mehr, als eine wohltuende Unterbrechung.

Menschen kommen sich selbst näher, und Unternehmen schaffen einen Rahmen, in dem Fürsorge nicht nur gemeint, sondern verlässlich mitgetragen wird.

Auch für das Gesundheitssystem liegt darin ein stiller, aber wesentlicher Gewinn.

Denn jede Form von Begleitung, die Menschen rechtzeitig erreicht, ihre Selbstwahrnehmung stärkt und sie in würdigen Kontakt mit sich bringt, trägt dazu bei, dass Überlastung nicht erst dann sichtbar wird, wenn sie bereits Folgen hat.

„the human touch" öffnet dafür einen Raum, der alltagstauglich ist:
Kurz, klar, körpernah und menschlich.

Nicht als große Behauptung, sondern als eine Form von Präsenz und Gegenwart, die dort ansetzt, wo Menschen leben und arbeiten.

Was würde sich in unserer Gesellschaft verändern, wenn Gesundheit früher beginnen dürfte - im Arbeitsalltag, in der Wahrnehmung und im menschlichen Kontakt?

Was haben eigentlich die Menschen davon?𝗪𝗶𝗻  #3: 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻Aufträge, Urlaubszeiten, Liefertermine. Vieles steht fest, a...
13/10/2026

Was haben eigentlich die Menschen davon?

𝗪𝗶𝗻 #3: 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻

Aufträge, Urlaubszeiten, Liefertermine. Vieles steht fest, anderes muss irgendwie dazwischenpassen.
Im Besprechungsraum liegt der Kalender für das nächste Quartal auf dem Tisch.

Unternehmer:innen tragen viel. Sie halten Abläufe zusammen, übernehmen Verantwortung und schaffen Bedingungen, unter denen Menschen zusammenarbeiten können.
Und sie wünschen sich, dass die Menschen bleiben, mit denen diese Arbeit jeden Tag möglich ist.
Wer einen Betrieb führt, weiß, wie eng es zwischen wirtschaftlichen Anforderungen und dem eigenen Anspruch an gute Führung werden kann.

Wertschätzung bekommt für mich dort Gewicht, wo jemand Zeit dafür freihält.

Wenn ich mit »the human touch« in Unternehmen gehe, interessiert mich, welchen Platz Fürsorge dort tatsächlich bekommt.

Dann wird aus einer guten Absicht eine Entscheidung, die im Alltag etwas bedeutet.
Dafür stellt das Unternehmen Geld, einen Raum und Zeit zur Verfügung.
Zeit, in der Mitarbeitende für diese Begegnung freigestellt sind und ihre Aufgaben im Team aufgefangen werden.

Ein ruhiger Raum wird reserviert. Die Teilnahme ist freiwillig.
Menschen lernen ein Angebot kennen und entscheiden selbst, ob es ihnen entspricht
Wer die 18 achtsamen Minuten nutzen möchte, muss sich dafür weder rechtfertigen noch nebenbei erreichbar bleiben.
Die eigene Belastung darf direkt und sofort angesprochen werden, wenn sie spürbar wird.

Mit dieser konkreten Entscheidung für »the human touch« wird ein Satz spürbar, der auf vielen Unternehmensseiten steht: Unsere Mitarbeitenden sind uns wichtig.

Wiederkehrende Begegnungen schaffen Vertrautheit.
Darin liegt für mich der dritte Gewinn: Gesundheitsförderung wird zu einem verlässlichen Teil des Arbeitsalltags.

Ob Menschen ihrem Arbeitgeber verbunden bleiben, hängt von vielem ab: Führung, Bezahlung, Arbeitslast und davon, wie mit ihren Grenzen umgegangen wird.

Der Gewinn, den ich Unternehmen mit »the human touch« ermögliche, ist eine sehr persönlicher Form von Gesundheitsvorsorge, die im Kalender steht und im Arbeitsalltag integriert erlebt werden kann.

Eine Entscheidung in der Unternehmenskultur: Hier zählt der Mensch.

Die Person, die mit dem »human touch« in die Firma kommt, hat einen klaren Auftrag und fachlichen Spielraum innerhalb ihrer Qualifikation und beruflichen Befugnis.

Woran merkst Du in einem Unternehmen, dass Wertschätzung auch dann noch gilt, wenn es organisatorisch unbequem wird?

Was haben eigentlich die Menschen davon?Win  #2: MitarbeitendeSie sagt „Alles gut“ - und zieht die Schultern höher.Den K...
09/10/2026

Was haben eigentlich die Menschen davon?

Win #2: Mitarbeitende

Sie sagt „Alles gut“ - und zieht die Schultern höher.

Den Kaffee neben der Tastatur hat sie vor einer Stunde geholt. Als jemand den Kopf zur Tür hereinsteckt und um Hilfe bittet, nickt sie schon, während sie den letzten Satz tippt. Auf sie ist Verlass.

Kaum jemand bemerkt, wie selten sie in Ruhe ausatmet. Sie selbst spürt es abends, wenn jemand, den sie gern hat, etwas möchte und ihr selbst diese Frage zu viel wird.

Bei »the human touch« im Unternehmen habe ich sie vor Augen: Pünktlich, mitdenkend, einspringend, müde bis zum Feierabend. Ich wünsche mir, dass Aufmerksamkeit sie früher erreicht.

Rückengymnastik, Ergonomie-Checklisten und Entspannungskurse haben ihren Wert. Mich beschäftigt, wie Wissen und körperliches Erleben im Arbeitsalltag zusammenfinden.

Es beginnt mit einem Termin, einem ruhigen Raum und einem Menschen, der sich ihr aufmerksam zuwendet. Ihre Zeit ist eingeplant; sie muss sie sich nicht zwischen Aufgaben nehmen.

Vor der ersten Berührung wird sie gefragt, was sie möchte. Sie kann sagen, was angenehm ist, um weniger Druck bitten oder jederzeit gehen. Auch wenn der Arbeitgeber bezahlt, entscheidet sie selbst. Sie muss weder ein Gespräch führen noch ihre Erschöpfung beweisen, um Zuwendung zu erhalten.

Die 18 achtsamen Minuten bei »the human touch« folgt einem Prinzip:
Der Körper wird nicht bearbeitet, er wird eingeladen. Mein Gegenüber wirkt durch Atem und bewusstes Nachspüren mit und darf dabei nichts leisten müssen.

Wir gestalten die Begegnung gemeinsam; die fachliche Verantwortung bleibt bei uns. Auch uns Therapeuten kann es entlasten, nicht alle Spannungen wegzaubern zu wollen.

Regelmäßige Begegnungen können Vertrautheit schaffen. Dann findet ein Satz Raum, der zwischen Tür und Angel selten fällt: „Heute ist es wirklich viel.“

Für uns Heilberufler heißt das, mit unserem Wissen da zu sein und offen zu bleiben. Nachzufragen, statt aus festen Schultern eine Geschichte abzuleiten.
Uns daran zu orientieren, was ein Mensch , auch nonverbal, mitteilt und als angenehm empfindet.

Mir geht es um Vertrautheit mit den eigenen Körpersignalen und darum, Erschöpfung früher wahrnehmen zu können.
Lange bevor sie im Betrieb durch einen Ausfall auffällt.
Einen klinischen Effekt verspreche ich damit nicht.

Anwendungen und Grenzen bleiben an Qualifikation und berufliche Befugnis gebunden.
Beschwerden können Abklärung erfordern; dauerhafte Überlastung braucht Veränderungen im Unternehmen.

Für hochsensible Therapeut:innen sehe ich hier Raum, ihr feines Gespür einzubringen: Wahrzunehmen, nachzufragen, aufmerksam zu begleiten.

Der Gewinn, den ich ermöglichen möchte:
Sich regelmäßig selbst zu spüren und mit den eigenen Bedürfnissen ernst genommen werden.
Denn ich erlebe in Firmen immer wieder, dass zuverlässige Menschen selten gefragt werden, wie es ihnen geht.

Kennst Du Menschen, auf die sich alle verlassen – und die kaum jemand fragt, wie viel Kraft das kostet?

Was haben eigentlich die Menschen davon?Win  #1: Heilberufler:innenAm Abend möchte ich noch etwas von mir spüren können....
08/10/2026

Was haben eigentlich die Menschen davon?

Win #1: Heilberufler:innen

Am Abend möchte ich noch etwas von mir spüren können.

Mich auf ein Gespräch freuen, bei dem ich wirklich zuhöre.
Auf einen Spaziergang, bei dem ich die Natur wahrnehme.
Auf Menschen, die mit meiner Arbeit nichts zu tun haben und trotzdem manchmal nur das bekommen, was danach noch von mir da ist.

Wenn Du in einem Heilberuf arbeitest, kennst Du diesen Wunsch.

Du magst Deine Arbeit und weißt, was Deine Hände können.
Wieviel 8samkeit in einer scheinbar kleinen Berührung liegen kann.
Doch Dein Blick geht zur Uhr, und zwischen der ersten Behandlung und der letzten Dokumentation bleibt wenig Gelegenheit, Dich selbst wahrzunehmen.

Die Umstände, unter denen Du täglich so viel von Dir gibst: Selbst große Erfahrung und feine Wahrnehmung brauchen einen Arbeitsalltag, in dem sie auf Dauer ihren Platz haben.

In meinem letzten Beitrag habe ich geschrieben, daß Heilberufler:innen mit »the human touch« leichter, freier und kürzer arbeiten und mehr verdienen.
Diesen Satz möchte ich genauer fassen.

Leichter heißt, den eigenen Körper beim Arbeiten so einzusetzen, dass Deine Kraft über den Tag reichen kann. Die eigenen Grenzen verdienen dabei dieselbe Aufmerksamkeit, mit der wir anderen begegnen.

Freier meint, mehr Einfluss auf Termine und Arbeitsbedingungen zu haben und die eigene Vorstellung von einem guten Arbeitstag ernst zu nehmen.

Kürzer zu arbeiten und besser zu verdienen braucht eine Rechnung, die aufgeht:
Eine Vergütung, die Vorbereitung, Fahrten und Pausen mitträgt, passende Aufträge und verlässliche Geschäftsbeziehungen.
Die Zusammenarbeit mit Unternehmen kann dafür Möglichkeiten eröffnen.

Bei »the human touch« verbinden wir eine 18-minütige Form achtsamer Körperarbeit mit regelmäßigen Einsätzen im Betrieb.
Welche Anwendungen jemand anbieten darf, richtet sich natürlich immer nach der jeweiligen Qualifikation und beruflichen Befugnis.

Mir liegt viel daran, dass wir unseren Beruf gern ausüben können, ohne unser "übriges" Leben dauerhaft um die Erholung davon herumzuplanen.

Wenn Du an heute Abend denkst: Was würdest Du gern noch mit Deiner Kraft anfangen können?

Mein Mentor war gerade verständnislos:„Wenn ich das schon nicht kapiere, wer soll dich dann verstehen?“Er meinte es nich...
07/10/2026

Mein Mentor war gerade verständnislos:

„Wenn ich das schon nicht kapiere, wer soll dich dann verstehen?“
Er meinte es nicht böse, er ist ein kluger Mann.

Und trotzdem saß ich nach dem Gespräch noch einige Zeit still da.
Nicht, weil ich an „the human touch“ zweifle, ganz im Gegenteil.
Sondern weil ich gemerkt habe, dass ich etwas, das für mich längst klar ist, noch nicht klar genug formuliere und rüberbringe.

Also hier in einem Satz:
„the human touch“ ist kein Wellness-Angebot und kein neues Behandlungskonzept im alten Kleid.
Es ist ein Berufsmodell für Heilberufler:innen, die nicht länger im Kassensystem verschleißen wollen.

Wer heute hier arbeitet, kennt die Realität: Enge Taktung, körperliche Erschöpfung, Abrechnungsstress, wenig Freiheit.
Und wer dabei fein wahrnimmt, trägt noch mehr:
Mehr Reize. Mehr Druck. Mehr innere Kosten.

„the human touch“ zeigt einen anderen Weg:
Raus aus der Kassenlogik, hinein in die direkte Arbeit mit Unternehmen.

Nicht als mobile Massage.
Nicht als nettes Extra.
Sondern als fachlich fundierte, individuelle Begleitung von Mitarbeitenden im Betrieb – ergänzt durch Ergonomie-Beratung und effektive präventive Gesundheitsarbeit.

Der Gewinn ist konkret:
Heilberufler arbeiten leichter, freier und kürzer - und verdienen mehr.
Firmen stärken dauerhaft Mitarbeiterbindung und Gesundheitsprävention.
Mitarbeitende werden gesehen und gut behandelt, bevor Belastung chronisch wird.
Und ein kränkelndes Gesundheitssystem wird entlastet, weil Beschwerden nicht erst dann sichtbar sind, wenn jemand am Arbeitsplatz ausfällt.

Das alles ist nicht bloß eine schöne Idee und ein Konzept auf dem Papier, sondern ein Berufsmodell mit konkreter Struktur, klarem Ablauf und wirtschaftlicher Tragfähigkeit.
Über Jahre gewachsen, erprobt und geschärft.

Mein Mentor hat mich nicht verstanden.
Das war unangenehm, aber auch hilfreich.

Denn genau so ein Satz zeigt mir, wo ich immer noch weicher und undeutlicher spreche, als meine starke Überzeugung und innere Wahrheit es erlaubt.

Wenn Du beim Lesen der vier Gewinne innerlich genickt hast, dann weißt Du jetzt, für wen „the human touch“ gedacht ist.
Für Dich. Oder für jemanden, den Du kennst.
Und dann ist es vielleicht gar nicht so schwer zu verstehen.
Sondern einfach nur neu.

Wenn Du selbst Heilberufler:in bist und spürst, dass das Kassensystem nicht mehr zu Dir passt: Was hält Dich im Moment noch davon ab, einen anderen Weg ernsthaft zu prüfen?

Was genau ist für Dich im ersten Moment am schwersten zu greifen – das Berufsmodell, die 18 Minuten oder der Unterschied zur mobilen Massage?

Die Nachbarn surfen die Wellen.Ich surfe... das Internet.Dabei bin ich endlich wieder am Atlantik. Hier in Portugal, an ...
29/09/2026

Die Nachbarn surfen die Wellen.

Ich surfe... das Internet.

Dabei bin ich endlich wieder am Atlantik.

Hier in Portugal, an der Algarve.
Ich liebe diese wilde Küste, das Licht über der Costa Vicentina und den Geruch der Erde.
Nach sechs Jahren wieder hier anzukommen und genau diesen Duft einzuatmen, bringt mir etwas Wichtiges zurück.

Und trotzdem lag mein Blick in den vergangenen Tagen vor allem auf dem Bildschirm. Die Wellen mussten warten.
Zwischen Brevo, Stripe und lovable habe ich mich durch manches hindurchbewegt, das nicht nach Meer klingt, aber seinen Grund hatte.

Ich habe etwas vorbereitet, das mir wirklich am Herzen liegt:
Am 18. Oktober öffne ich meine Praxis in Dorsten für einen Demo-Tag von „the human touch“.

Wenn Du meine Arbeit bisher nur aus Worten kennst, kannst Du sie dann dort unmittelbar mit mir erleben.

Nicht nur erklärt bekommen, sondern wahrnehmen.

Spüren, was sich verändert, wenn weniger getan wird und mehr Präsenz da ist.

Ich freue mich auf persönliche Begegnung.
Auf Deine Fragen.
Auf einen Raum, in dem etwas erfahrbar wird, das sich nicht vollständig in Worte fassen lässt.

Dafür habe ich sogar den Atlantik ein bisschen warten lassen.

Jetzt ist die Reservierungsseite online.
Den Link findest Du im Kommentar.

Ab heute haben die Wellen mich wieder.

Und Du bist eingeladen.

9 Plätze exklusiv.

Der Fluchtweg war die ganze Zeit da…aber wir mussten wieder lernen, anders zu schauen.Am Wochenende habe ich mit meinem ...
23/09/2026

Der Fluchtweg war die ganze Zeit da…

aber wir mussten wieder lernen, anders zu schauen.

Am Wochenende habe ich mit meinem beiden erwachsenen Söhnen endlich mal wieder einen Ausbruch gewagt.
Wir machen das von Zeit zu Zeit, weil wir gern miteinander sind und Herausforderungen zusammen bewältigen.

Ein Escape Room ist ein seltsamer Ort.
Du weißt, dass es einen Weg zum Ausgang gibt, und trotzdem stehst du erst einmal da und siehst ihn nicht.

Am Anfang sucht man oft an der falschen Stelle.

Im Escape Room greift man zuerst nach dem Offensichtlichen.
Man rüttelt an Dingen, zählt Sachen, probiert Kombinationen, rennt herum, macht viel; und merkt: Mehr Aktion bedeutet nicht automatisch mehr Lösung.

Vielleicht ist das einer der Gründe, warum mich dieses Erlebnis so an empfindsame Heilberufler:innen im Kassensystem erinnert.

Denn auch hier lautet die erste Antwort auf Enge und Druck oft:
Noch eine Fortbildung.
Noch effizienter werden.
Noch besser funktionieren.

Dabei braucht es nicht mehr Anstrengung, sondern eine andere Wahrnehmung.

Im Escape-Room ist es so:
Man kommt weiter, indem man Hinweise erkennt, Muster verbindet, Perspektiven wechselt und ruhig genug bleibt, um das Unsichtbare sichtbar werden zu lassen.

Im Escape Room gewinnt der Mensch, der innehält und sagt:
"Moment mal. Da stimmt etwas nicht.“
Der ein Muster erkennt, welches vorher niemand gesehen hat.

Und nach einiger Zeit erkennst Du: Es gibt eine innere Logik.

Auch der Ausbruch aus dem Kassensystem braucht nicht nur Mut, sondern Systemverständnis.

Nicht einfach: „Ich will hier raus", sondern:
/ Welche Abhängigkeiten gibt es?
/ Welche alternativen Geschäftsmodelle sind möglich?
/ Welche Zielgruppe versteht meinen Wert?
/ Welche Struktur gibt mir Sicherheit außerhalb des alten Rahmens?
/ Darf ich meiner Wahrnehmung vertrauen?
/ Bin ich noch „richtig“, wenn ich nicht mehr nach den Regeln arbeite, die ich einmal
gelernt habe?

Der Ausstieg ist also kein impulsives Weglaufen.
Er ist ein bewusstes Entschlüsseln.

Währenddessen tickt die Uhr.
Im Escape Room ist der Zeitdruck Teil des Spiels.
Im Kassensystem wird er zum Dauerzustand.

Manchmal merkt man erst, dass man in einem Raum gefangen ist,
wenn die eigene innere Uhr lauter tickt als die Uhr an der Wand.

Bis dann ganz bewußt etwas anderes wichtig wird.
Ein Code passt.
Ein Schloss klickt.
Eine Tür öffnet sich.
Der Ausstieg aus dem Kassensystem beginnt genau so.
Nicht mit dem großen dramatischen Befreiungsschlag.

Du darfst in Deinem Tempo starten:
Mit dem 18-Minuten-Video,
einem ersten klaren Nein,
einer ersten ehrlichen Positionierung,
ersten Kunden außerhalb des alten Systems,

Und der Erkenntnis: Ich brauche einen Rahmen, der zu meiner Wahrnehmung passt.

Mit einem ersten eigenen Angebot aus "the human touch".

Mit der Klarheit:
Ich muss die Regeln dieses Raums nicht länger mit meinen eigenen verwechseln.

𝗘𝗿 𝘀𝗮𝗴𝘁𝗲 𝗷𝗲𝗱𝗲𝘀 𝗠𝗮𝗹 𝗱𝗮𝘀𝘀𝗲𝗹𝗯𝗲. 𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗲𝗱𝗲𝘀 𝗠𝗮𝗹 𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗲 𝗲𝗿 𝗲𝘀 𝗲𝗿𝗻𝘀𝘁.Nach jeder Behandlung sagte Bernd-Uwe zu mir: „Ich fühl ́...
17/09/2026

𝗘𝗿 𝘀𝗮𝗴𝘁𝗲 𝗷𝗲𝗱𝗲𝘀 𝗠𝗮𝗹 𝗱𝗮𝘀𝘀𝗲𝗹𝗯𝗲.
𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗲𝗱𝗲𝘀 𝗠𝗮𝗹 𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗲 𝗲𝗿 𝗲𝘀 𝗲𝗿𝗻𝘀𝘁.

Nach jeder Behandlung sagte Bernd-Uwe zu mir:
„Ich fühl ́ mich so leicht, als hätte ich Flügel.
Ich könnte aus dem Fenster fliegen."

Und ich bat ihn jedesmal, doch lieber die Treppe zu benutzen.
Unser Running-Gag.

Er war früher Kunst- und Sonderpädagoge gewesen, ein Mensch mit viel Wärme und noch mehr Fröhlichkeit.
Die Demenz kam langsam.
Was blieb, war sein Lachen.

Dann noch eine Diagnose: Leberkrebs.
Annegret, seine Frau, brachte mir die Befunde mit.
Ich sah sie mir an und wusste sofort, was das bedeutete.

Wenig später fragte sie mich, ob ich mit meiner Gitarre in die Einrichtung kommen würde. Sie wusste, dass ich früher Straßenmusik gemacht habe.
Bernd-Uwe sang einmal die Woche mit den anderen Mitbewohner:innen, aber wir beide wussten, dass es bald nicht mehr so sein würde.

Ich packte die Gitarre ein.

Er freute sich riesig, als er mich sah. Wir hatten sofort Lieder, die wir beide kannten. Und dann saßen wir da, spielten, sangen und verbrachten einen musikalischen Nachmittag miteinander, an den ich mich immer noch intensiv erinnere.

Es war kein großes Ereignis, kein Pathos, keine Inszenierung. Es war einfach ein Mensch, der noch da war, und ein anderer, der ihm noch einmal wirklich begegnete.

Manche würden sagen, das sei nicht professionell.
Zu nah, vielleicht sogar grenzüberschreitend.

Ich bin mir der Grenzen in meiner Arbeit sehr bewusst.
Und ich halte sie ein, weil Grenzen schützen und Orientierung geben.
Aber es gibt seltene Momente, in denen nicht die Regel das Menschliche schützen muß, sondern das Menschliche die Regel beiseite lassen darf.
Für mich war das so ein Moment.

Wenige Wochen später stand ich im Friedwald. November.
Regen, nasse Schuhe, zu dünne Kleidung.
Und gleichzeitig etwas Warmes in mir, weil ich wusste:
Ich war wichtige Schritte auf dem Weg dieses Menschen mitgegangen.

Authentisch, achtsam und professionell.
Eine der wahrhaftigsten Formen von Begegnung und Begleitung in den letzten 40 Jahren.

Gibt es in deiner Arbeit Momente, in denen das Menschliche die professionelle Grenze nicht verletzt, sondern erst vollständig macht?

(Foto mit KI)

Adresse

UrsulaStr. 4
Dorsten
46282

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