20/10/2026
Dass ich mich irgendwann wieder wie eine Frau fühlen würde, hatte ich damals kaum geglaubt.
Ich war noch ein Teenager, als mein Körper anfing, sich zu verändern. Kalte Hände, kalte Füße, diese furchtbaren Konzentrationsprobleme.
Aber am schlimmsten war etwas ganz anderes: Ich fühlte mich irgendwann nicht mehr wie ich selbst.
Mein Selbstbewusstsein verschwand Stück für Stück. Später kam eine schwere Essstörung hinzu, die mich zehn Jahre meines Lebens kostete.
Hashimoto wurde erst Anfang 20 diagnostiziert.
Jahrelang nahm ich L-Thyroxin. Und obwohl das wichtig war, hatte ich immer das Gefühl, dass meinem Körper etwas fehlte.
Erst vor sechs Jahren kam für mich der Wendepunkt: der Wechsel zu natürlichen Schilddrüsenhormonen.
Plötzlich war da wieder etwas, das ich fast vergessen hatte.
Energie. Lebensfreude. Weiblichkeit. Ich selbst.
Und heute? Heute bin ich 57 und mitten in den Wechseljahren.
Nach dieser Vorgeschichte hätte ich mit allem gerechnet. Mit Hitzewallungen, schlaflosen Nächten, Gewichtszunahme und dem nächsten hormonellen Chaos.
Aber vieles davon bleibt mir bislang weitgehend erspart.
Zufall? Vielleicht spielt auch Glück eine Rolle.
Aber ich bin überzeugt, dass mein ganzheitlicher Weg, meine Ernährung und mein Wissen über Hormone, Darmgesundheit und Stoffwechsel viel dazu beigetragen haben.
Mein Körper hat über Jahrzehnte einiges mitgemacht. Und ich habe gelernt, ihm endlich zuzuhören.
Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis aus über 30 Jahren Hashimoto: Du bist so viel mehr als deine Schilddrüse. ❤️
Kennst du dieses Gefühl, dich im eigenen Körper nicht mehr richtig zu Hause zu fühlen?