01/11/2026
Weil ein Termin einfach nicht ausreicht.
Man kommt zum Pferd, behandelt es einmal und gibt Hausaufgaben.
Aber so richtig verändert sich auf Dauer nichts und nach einiger Zeit steht man wieder am Anfang.
Deswegen ist eine Begleitung über einen längeren Zeitraum sinnvoll.
In einer Sitzung kann man Themen nur anreißen und eine Idee für einen Fahrplan geben.
Für die Umsetzung braucht es jedoch Zeit, regelmäßige Abstände und Unterstützung im Training.
Ich habe vor Kurzem ein Pferd in die Therapie bekommen, das schon lange mit myofaszialen Dysbalancen und orthopädischen Befunden zu kämpfen hat.
Es wurde regelmäßig behandelt und die Besitzer haben wirklich alles für ihn getan, auch tierärztlich.
Was zunächst noch fehlte, war das Ansprechen der Hufsituation, die nun gemeinsam mit dem Schmied verändert wird.
Bereits nach einigen Wochen sind positive Veränderungen zu sehen. Zusätzlich gab es regelmäßigen Unterricht vom Boden aus (Tensegrales Training, zusätzliche Handgriffe, die dem Pferd weiterhelfen und zur Überprüfung des Muskeltonus etc.)
Dieses Pferd darf ich nun regelmäßig im Training begleiten. Aus einem Pferd, das bereits im Schritt größere Probleme hatte, hat sich ein Pferd entwickelt, das einen guten Schritt gehen kann.
Auch der Trab wird immer besser.
Zudem ist das Pferd mental ausgeglichener. Das Longieren war vorher ein Stressfaktor, da es sich häufig freigebockt hat und losgeschossen ist.
Dies gehört nun zur Vergangenheit.
Die junge Reiterin weiß, welche Handgriffe ihrem Pferd guttun. etwas, was ebenfalls wichtig ist, sie ist mit vollem Elan dabei und setzt alles, um was man ihr sagt.
Meiner Meinung nach haben solche Konzepte viel mehr Potenzial als ständige Behandlungen, die nur eine kurze und oberflächliche Verbesserung bringen.
Ich freue mich jedes Mal, wenn ich dieses Pferd wieder sehe, denn es sind wirklich jedes Mal Verbesserung zu erkennen.
Denn der allerwichtigste Therapeut für dein Pferd bist du 🤎
mein Einzugsgebiet 27612 Loxstedt und 80 km Umkreis