18/10/2026
Die AfD-Chefin will den Geldhahn für die Ukraine zudrehen. Im Gespräch mit dem „Economist“ verlangt Alice Weidel, die deutschen Hilfen für Kiew nicht weiter zu verlängern. Ihr Urteil: Das Land sei viel zu klein, um gegen Russland zu gewinnen, der Krieg sei ohnehin „verloren“. Statt weiter zu zahlen, müsse Deutschland jetzt Druck auf Präsident Selenskyj ausüben und dabei auch russische Sicherheitsinteressen ernst nehmen.
Weidel warnt davor, dass der Konflikt Deutschland selbst zur Zielscheibe macht. Den Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen wertet sie mangels Beweisen nicht als russischen Angriff. Stattdessen verweist sie auf den mutmaßlich ukrainischen Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines. Das britische Magazin nennt ihren Diskussionsstil in dem Interview „rhetorisches Judo“.